funktionelle muskeltherapie nach tamura

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Die funktionelle muskeltherapie nach tamura behandelt akute und chronische Schmerzen im Bewegungsapparat und sucht die Ursache dabei im Muskelbindegewebe (= im myo­ faszialen Gewebe). Für die Schmerzen sind häufig Funktionsstörungen von Muskeln oder Bindegewebe verantwortlich – etwa Narben­ gewebe, Verletzungen, Verklebungen oder eine erhöhte Spannung, die auch durch Fehlhaltung entstanden sein kann.

Wichtig: Meist ist die Schmerzursache nicht identisch mit der Schmerzstelle. Warum ist das so? Unsere Muskeln sind von Bindegewebsstrukturen umhüllt, die sich durch den ganzen Körper ziehen und tief in die einzelnen Muskel­ schichten vordringen. Spannt ein Muskel sich an, helfen Sehnen und Faszien bei der Kraftübertragung; das Bindegewebe sorgt dafür, dass die Muskel­schichten gleiten und sich verschieben. Dadurch kann sich der Muskel verlängern, und die Gelenke bewegen sich frei.
Individuelle Störungen (zum Beispiel plötzliche, ungewohnte Bewegungen bei einem Unfall, einseitige Dauerbelastung oder falsches Muskeltraining) führen zu Verklebungen im Bindegewebe. Unser Organismus ist lange in der Lage, diese zu kompensieren, so dass es nicht sofort zu Beschwerden kommt. Gleichzeitig entwickeln sich aber Ausweichbewegungen (sogenannte Fehlhaltungen), die nach und nach zu einem Ungleichgewicht im Muskel­bindegewebe führen. Das erklärt, weshalb Schmerzen oft schleichend entstehen: Sie lassen den Organismus bestimmte Bewegungen vermeiden, um die verletzte Stelle im Muskelbindegewebe zu entlasten.

Die funktionelle muskeltherapie nach tamura behandelt das Muskelbinde­gewebssystem – und zwar die Regionen, die sich während einer Bewegung nicht mehr verlängern können. Dies ist nicht mit einer Verkürzung zu verwechseln: Ist ein Muskel nur verkürzt, kann er durch entsprechende Übungen wieder gedehnt werden. Befinden sich jedoch Verklebungen im Bindegewebe, die den Muskel daran hindern sich zu verlängern, müssen diese manuell beseitigt werden.

Wie läuft die Behandlung ab? In einem ausführlichen Gespräch schildern Sie detailliert Ihre Beschwerden. Im Anschluss untersuche ich genau, bei welchen Bewegungen Ihre Schmerzen auftreten. Das Ergebnis verschiedener Bewegungstests gibt dann Auskunft darüber, welche Regionen innerhalb der Muskelketten eingeschränkt sind; diese werden nun behandelt.

Während eines Behandlungszeitraumes biete ich je nach Bedarf spezielle Übungen für Zuhause an. Hierbei handelt es sich um therapeutische Übungen, die Muskeln und ganze Muskelketten gleichzeitig auf Länge und Kraft trainieren. Das Ziel dieser Übungen soll die Schmerzfreiheit erhalten, die Beweglichkeit fördern und somit die Verletzungsgefahr im myofaszialen Gewebe mindern.

Beschwerdebilder:

  • Arthrose
  • Fibromyalgie
  • Inkontinenz
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Knieschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Nachbehandlung nach Knochenbrüchen
  • Schulterbeschwerden
  • Tennisellenbogen
  • Tinnitus

Meine Ausbildung absolvierte ich bei:
Bettina Tamura

Bei den hier vorgestellten Behandlungsmethoden handelt es sich um Verfahren der alternativen Medizin, die wissenschaftlich nicht anerkannt sind. Alle Angaben über Eigenschaften, Wirkungen und Indikationen beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungen innerhalb der Therapiemethoden selbst.

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