Pilatestraining auf der Matte

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Die bekannteste Pilatesform ist das Training auf der Matte: Es zielt mit sämtlichen Übungen darauf ab, die kleinen, tief liegenden Muskelgruppen zu stärken. So werden große Muskelgruppen, die zur Verkürzung neigen, in ihre natürliche Länge gebracht. Viele Gelenke können sich nach und nach in ihrer optimalen Stellung positionieren.

Beim Training auf der Matte arbeitet man gegen die Schwerkraft oder setzt Kleingeräte ein: Dynair-Kissen, Foam-Roller oder Redondo-Ball bieten einen instabilen Untergrund, den der Körper immer wieder stabilisieren möchte. Mit einem Pilates-Ring oder einem Thera-Band lassen sich im Training Muskelketten schließen. Auch kleine Gewichte wie Toning-Bälle können geschwächte Muskeln trainieren.

Die Kleingeräte verbessern einzelne Übungen in ihrer Ausführung oder erschweren Bewegungsabläufe: Auf diese Weise erhöhen sie die Kondition. Mit einer solchen Vielzahl an Möglichkeiten wird jede Pilatesstunde auf der Matte zum einzigartigen Erlebnis in der Bewegungswelt; diese Kreativität spricht Geist und Körper gleichermaßen an.

Sieben Prinzipien machen die Pilates Bodymotion Methode so besonders:

  • Zentrierung
  • Atmung
  • Lockerheit und Entspannung
  • Gewichtsverlagerung und Alignment
  • Gelenkartikulation
  • Bewegungslänge und -weite
  • Schultergürtelorganisation

Diese sieben Schlüsselelemente fördern eine effiziente Zwerchfellatmung, eine kraftvolle Zentrierung und gleichzeitig Lockerheit und Entspannung. Durch die Länge und Weite der Bewegungen, die in Verbindung mit der Artikulation der Gelenke ausgeführt werden, können etwa einzelne Wirbelkörper unabhängig voneinander isoliert bewegt werden. Durch die Ausrichtung der Gelenkachsen in Verbindung mit der Gewichtsverlagerung entsteht eine korrekte Haltung, orientiert an der Schwerkraftlinie. Durch die korrekte Haltung im Schultergürtel soll sich zum Beispiel der Nacken entspannen.

Ein besonderer Fokus liegt auf den hohen qualitativen Ausführungen der Übungen, die durch imaginäre Bilder und unter ständiger Kontrolle des Trainers in kleinen Gruppen (max. 8 Personen) ausgeführt werden.

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