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Die Akupunktur, wesentlicher Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), ist ein ganzheitliches Heilsystem. Eine gezielte Akupunkturbehandlung setzt eine umfassende Anamnese voraus:
Der Akupunkteur befragt seine Patienten vor der Behandlung nach deren Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, nach ihrer Verdauung, eventuellen Nahrungsunverträglichkeiten, Schlafgewohnheiten, emotionalen Belastungen und mehr. Nicht nur manifeste Erkrankungen, sondern auch leichte Beschwerden werden dabei ernst genommen.
Die Akupunktur behandelt dann jene Energien, die sich in Disharmonie befinden, entsprechend der Lehre der fünf Elemente. Den fünf Elementen Feuer, Erde, Metall, Wasser und Holz sind jeweils zwei Organe zugeordnet — eines dem Yin und das andere dem Yang. Zu Yin und Yang gehört jeweils eine Fülle von Eigenschaften; so steht das Yin für die Nacht, die Ruhe und die Kälte — das Yang hingegen für den Tag, die Aktivität und die Wärme. Damit alle Elemente in Einklang miteinander sind, müssen sich Yin und Yang im energetischen Gleichgewicht befinden.

Während der Behandlung wird der Patient aktiv mit einbezogen. Seine Lebens- und Ernährungsgewohnheiten — auch solche Verhaltensmuster, die eine Krankheit hervorrufen könnten — sollen langsam verändert werden, damit wohlbefinden entstehen kann. Durch Nadelung, Akupressur, Moxibution (Erwärmung der Akupunkturpunkte mit Beifußkraut), Schröpfen und Elektrostimulation werden die Akupunkturpunkte je nach Energiebild behandelt.
Bei allem gilt der Leitsatz: Akupunktur soll heilen, was gestört ist — aber nicht, was zerstört ist.

 

Bei den hier vorgestellten Behandlungsmethoden handelt es sich um Verfahren der alternativen Medizin, die wissenschaftlich nicht anerkannt sind. Alle Angaben über Eigenschaften, Wirkungen und Indikationen beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungen innerhalb der Therapiemethoden selbst.

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